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Autumn Moon Festival

Veröffentlicht am 23.10.2018

Zu den Rattenfänger von Hameln hat es uns verschlagen, besser gesagt, zum Autumn Moon Festival.

Autumn Moon Festival

 Zu den Rattenfänger von Hameln hat es uns verschlagen, besser gesagt, zum Autumn Moon Festival.

In dieser altertümlichen und doch recht schönen Stadt, gab es ein recht familiäres Gothic Festival, das viele Genres, des Gothic Lagers ansprechen sollte. Umgeben von einem frei zugänglichen Mittelalter/Halloween Markt, fand man diverse Bühnen, in verschiedener Form vor, die mit ein Einlassbändchen zu betreten waren. Es gab ein Schiff, das an Omas`s Zeiten erinnerte, die Sumpfblume, ein kleines Kulturzentrum , die Rattenfänger Halle und die Moon Stage, ein Zelt, ich schwitze jetzt schon wieder

Auf dem Markt, gab es verschieden Feuer-und Gauklershows,Bogenschießen und diverse Mittelalter Bands.

Für genügend Speiss und Trank, sowie kleine Händler mit besonderen Angeboten, war auch gesorgt.

 

Funker Vogt, startet mit neuer Besatzung am Freitag. Man muss echt ein Cut machen, den es ist nicht mehr das „Funker“, wie früher. Vielleicht lag es auch an der Technik, die oft abbrach, aber insgesamt war es ruhiger, und nicht mehr so mit den harten oft brachiale Texten.

Ich gebe dem ganzen echt noch eine Einspielchance!!!“Funker“, braucht einfach noch mehr Zeit, das alles passt !!!

 

Solar Fake + Parade Ground

Solar Fake, am Anfang ging es los mit Akustik, mir persönlich zu ruhig. Dafür kommt bei der akustisch Show, der Tiefgang und Klang von Sven mehr zum Vorschein.

Aber als es wieder der Strom dazu kam und es wieder elektronisch wurde, war meine Welt auch wieder in Ordnung . Perfekt, das ist meine Musik . Werbung für die neuen Alben von VNV Nation und Pitchfolk, wurde auch gemacht!!! super!!! das nenne ich Teamgeist!!!

 

Pragade Ground ,auf dem Schiff einfach nur Kult und Pflicht. Belgischer Cold Wave und Electronic Body Music, zurück zu den 80ziger, klein und harmonisch.

Was will Frau mehr. Gesichtet habe ich dort auch Eskil , den Sänger vom Covenant, der dieses Konzert auch kurzfristig besuchte.

 

Voll wurde es Abends in der Halle, als der Düster Rocker, Fields of the Nephilin, auftrat. Sie prägten schon früher das Genre, Gothic Metal und Gothic Rock. Was soll man sagen, viel Nebel, was eine besondere Atmosphäre schaffte und harte Gitarren Sounds, es war einfach klasse.

 

Im Zelt gabs dann, System Noire, ihr Bestes. Dark Elektro trifft Syntie Pop könnt man sagen, wobei das Elektronik mehr überwiegte . Die Stimme von Sänger Björn, wird oft verzerrt und ist doch sehr stark im Klang. Die Texte sind voller Angst, verworrener Liebe und Hass, was einerseits nachdenklich düster macht, aber auch durch die rhythmischen Melodie tanzbar.

 

Prager Handgriff

Trotz der 14:30 Uhrzeit und der Hitze, füllte sich das Zelt, der Moon Stage, so langsam. Neue deutsche Härte, von Stefan Schäfers und Volker Rathmann . Klare Worte mit aktuellen Bezügen und immer gegen rechts!

Danke dafür den deutschen EBM, mit einer klaren Botschaft!!!

Für mich einer der geilstens Auftritte!!

 

Eisfabrik

Samstag wurde es in der Halle kurzfristig frostig. Es fiel Kunstschnee, doch die Kälte wurde schnell mit tanzbaren Rhythmus, eiskalten Texten, von Schnee, Eis und Meer, durch die Band Eisfabrik verschluckt.

Die kühlen Nordlichter waren gar nicht so kühl wie es schien und brachten die Zuschauer zum tanzen ohne Ende.

 

In der Sumpfblume ging es bei derben Texten hart zu und es wurde getanzt was die Stiefel her gaben. Oft wird die EBM Band als Rammstein des EBM Lagers angesehen. Mit der kräftiger Stimme, harte Trommelschlägen heizte Tyske Ludder ein und das oft nicht jugendfrei, aber so kennt man sie halt. Das Publikum gefiel es und machte mit.

 

Zoon Politicon

Nach langer Schaffenspause, zum Glück wieder da.

Auf diese Band war ich sehr gespannt.

Das Hannoveraner Duo stellte altes und neues vor.

Netter Elektopop, zum tanzen, sehr schöner Auftritt.

 

[:SITD:]

oder selten auch „Shadows in the Dark „ genannt waren ohne Tom, der hatte Rücken, auf der Bühne. Future Pop und Aggrotech vom feinsten. Sänger Carsten Jacek, ging immer wieder auf die Knie, und bedankte sich sicherlich auch damit, für die gute Stimmung in der Sumpfblume.

 

Mit einer sehr prägnanten, klaren Stimme, die jeder kennt und klaren Gitarren Sound, spielte

Diary of Dreams. Ein Mix aus all den Jahren von, „The Wedding" zu „Ego:x.“... verzauberten sie alle, ob jung oder alt, sie wurden groß gefeiert. Diary of Dreams hat sich mittlerweile zur einer Kultband des Gothic Lagers entwickelt und man hört sie immer gerne wieder.

 

Highlight des Abends war dann Covenant.

Man war gespannt, ob man schon was neues hört, da die Tour bald ansteht!

Doch die Spannung blieb. Er spielte ein Mix der sicherlich jeder in der Halle zum Tanzen brachte.

 

Dies ist nur ein kleiner persönlicher Einblick aufs Festival. Für mich galt das Augenmerk den elektronischen Bands.

Generell kann man sagen, es war ein familiäres Festival und gerade in der Rattenfänger Halle,

versagte die Technik, zum Leidwesen der Bands!

Der kleine Markt rundet alles ab , aber irgendwann wurde es dann auch für meinen Geschmack zu viel Mittelalter. Es war das 4te Festival und man kann abwarten wie es sich noch entwickelt!

 

Nächster Termin ist dann 18-19. Oktober 2019, ob wir uns wiedersehen, mal sehen.

 

 

Text und Bilder:  Jennifer Busch Cassens alias Mourioche und Sandra Cassens

 

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